M1 Kliniken AG veröffentlicht Zahlen für 3. Quartal 2021

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M1 Kliniken AG veröffentlicht Zahlen für das 3. Quartal 2021: Bestätigung der Prognosen nach erfreulicher Entwicklung der Behandlungs- und Geschäftszahlen

  • Konzernumsatz steigt auf 237 Mio. EUR (82 Mio. EUR in Q3-2020)
  • Beauty: Behandlungszahlen auf hohem Niveau; Umsatzrekord im deutschen Praxisnetzwerk im Oktober 2021; keine negativen Einflüsse aus steigenden Inzidenzzahlen der Corona-Pandemie
  • Konzern-EBITDA beträgt 13,3 Mio. EUR (Vorjahr: 8,8 Mio. EUR); EBIT beträgt 9,1 Mio. EUR (Vorjahr: 5,8 Mio. EUR); EBIT-Marge im deutschen Praxisnetzwerk trotz großer Zahl an Neueröffnungen im Zielkorridor von 15-20%

Berlin, 18.11.2021 – Die M1 Kliniken AG (ISIN: DE000A0STSQ8) gibt Finanzkennzahlen für das 3. Quartal 2021 bekannt. Demnach stieg der konsolidierte Konzernumsatz der M1 Gruppe per 30.09.2021 auf nunmehr 237 Mio. EUR (Vorjahr: 82 Mio. EUR) – auch aufgrund der nunmehr ganzjährigen Vollkonsolidierung der Haemato AG.

Das EBITDA der M1 Kliniken AG betrug per Q3-2021 insgesamt 13,3 Mio. EUR (Vorjahr: 8,8 Mio. EUR), das EBIT erreichte 9,1 Mio. EUR (Vorjahr: 5,8 Mio. EUR). Das Vorjahr war u.a. geprägt durch die erste Welle der Corona-Pandemie mit der Schließung aller Standorte von Ende März bis Mitte Mai 2020.

Der Geschäftsverlauf im Beauty-Segment zeigt sich sehr erfreulich. Mit knapp 84 Tsd. Behandlungen im 3. Quartal (Q3-2020: 77 Tsd.) konnte der Wert aus den Vorquartalen überschritten werden, obwohl in den Sommermonaten üblicherweise eine eher rückläufige Entwicklung zu erwarten gewesen wäre. Nach einem etwa dreimonatigen Lockdown der beiden australischen Standorte können diese seit Ende Oktober 2021 wieder uneingeschränkt arbeiten. Der durchschnittliche Umsatz pro Behandlung konnte nach einem eher schwachen Wert im Vorquartal deutlich erhöht werden.

Der Umsatz im Beauty-Segment stieg auf 37 Mio. Euro (Vorjahr: 29 Mio. Euro) und liegt auf Kurs der Prognose von ca. 50 Mio. Euro für 2021. Zum Jahresende wird die Gesellschaft insgesamt 47 Fachzentren im In- und Ausland betreiben und damit das selbstgesteckte Ziel nahezu erreichen. Für das 1. Quartal 2022 stehen bereits jetzt fünf weitere Eröffnungen auf dem Plan.

Im Beauty-Segment erwirtschaftete die M1 in den ersten 9 Monaten 2021 ein EBIT von 4,5 Mio. Euro. Auf das deutsche Netzwerk entfiel ein Betrag von 5,3 Mio. Euro, während die internationalen Praxen insgesamt ein negatives EBIT von -0,8 Mio. Euro erreichten. Im deutschen Kernmarkt erreichte die M1 damit den Zielkorridor einer EBIT-Marge von 15-20%, obwohl gleichzeitig Vorlaufkosten von acht Neueröffnungen und drei Umzügen zu verbuchen waren.

Positiv ist zudem, dass im Oktober 2021 im deutschen Praxisnetzwerk ein neuer Spitzenwert für die durchschnittlichen Tagesumsätze erzielt werden konnte - ein Wert, der im November nach derzeitiger Lage vermutlich erneut übertroffen werden kann. Dabei erwartet die Gesellschaft aufgrund der jeweils regionalen/nationalen Gegebenheiten, aber auch auf Grundlage der eigenen Organisationsform nach derzeitiger Einschätzung nicht, über den Winter 2021/22 erneut von umfassenden Lockdown-Maßnahmen betroffen zu werden.

Im Handels-Segment konnte die HAEMATO AG gemäß eigenem IFRS-Abschluss die Umsätze auf 216,6 Mio. Euro steigern (Vorjahr: 175,6 Mio. Euro). Der Fokus der Aktivitäten liegt derzeit verstärkt auf einer Margenoptimierung bei gleichzeitiger Optimierung der Kostenstruktur, was das Ertragsbild ab 2022 positiv beeinflussen wird.

„Wir sind mit unserer Entwicklung in den vergangenen drei Monaten äußerst zufrieden. Die üblicherweise eintretende ‚Sommerflaute‘ verlief dieses Jahr sehr flach und auch der Start in das 4. Quartal 2021 ist ausgesprochen positiv. Die EBIT-Marge im deutschen Beauty-Segment beweist, dass unser Geschäftsmodell die Ergebniserwartungen nachhaltig erreichen kann.“ - so der Vorstand der M1 Kliniken AG, Herr Dr. Walter von Horstig.

„In den kommenden Jahren steht jetzt vor allem die Internationalisierung des Praxisnetzwerks auf unserer Agenda. Dies wird die M1 fordern, jedoch sind die jeweils lokalen Markt- und Wettbewerbsstrukturen vergleichbar mit dem Umfeld der M1 in Deutschland. Insofern spricht alles dafür, dass die M1 auch im Ausland eine vergleichbare Entwicklung nehmen wird.“

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